Rhiem
Pollok
Quartier Heidestraße
Quartier Heidestraße
Gewerbe, Stadtviertel
Berlin
Parallel zur Berliner Heidestraße und zur Bahntrasse nördlich des Hauptbahnhofs liegt das Gebäudeensemble aus neun Gewerbebauten. Die in einer Reihe stehenden Gebäude werden durch fünf Hochhäuser akzentuiert. Die drei Hauptgebäude, am südlichen Ende, am nördlichen Ende und am Nordhafenplatz setzen städtebauliche Akzente und reagieren mit ihren Dimensionen und unterschiedlichen Höhen passgenau auf die vorgelagerten Freiräume, zwei schmalere Hochhäuser besetzen die Straßenfluchten zur Heidestraße. Die Industriegeschichte des Ortes mit seinen ehemaligen Lager-, Fabrik- und Bahngebäuden war Ankünpfungs- und Ausgangspunkt für die Entwicklung der Gebäudetypologien und deren Gestaltung. Die präzise positionierten und typologisch kraftvollen Gebäuden bilden so den Rahmen für neues Leben entlang der Heidestraße.
Fotos Andrew Alberts
Aufgabe Zeitraum
Projektleitung für EM2N 2017–2022
Schwimmhalle Thomas Mann
Schwimmhalle Thomas-Mann-Straße, Berlin
Die Schwimmhalle wurde 1978 als DDR-Typenbau Volksschwimmhalle Typ C in Stahlbetonfertigteilbauweise errichtet. Die als VT-Falten bekannten, weit spannenden und weit auskragenden Dachschalen geben dem Gebäude sein markantes Äußeres. Die umfangreichen Instandsetzungsarbeiten umfassen neben den wassertechnischen Anlagen und einer grundlegenden Überarbeitung der Schwimmbecken insbesondere die technische und energetische Ertüchtigung des Dachs sowie den Neuaufbau der Fassaden. Die neue Profilbauglasfassade mit transluzenter Wärmedämmung sorgt für eine blendfreie und gleichmäßige Ausleuchtung der Schwimmhalle. In Anlehnung an die grob strukturierten und farblich changierenden Waschbetonfassaden des Bestands werden die energetisch ertüchtigten Gebäudeaußenwände mit einem Rillenputz in zweifarbigem Anstrich versehen. Die im Bestand vorhandenen, den Umkleidetrakt dominierenden, rosafarbenen Umkleideschränke dienen als Ausgangspunkt für das Farbkonzept der Innenräume. Der Farbton wird im Fliesenboden der Schwimmhalle sowie in der neuen Akustikdecke aufgegriffen. Zusätzliche frei angeordnete kontrastierende Farbakzente in Blau und Gelb ergänzen die rosafarbenen Felder der Akustikdecke, welche als Deckenmosaik das zentrale Gestaltungselement der Schwimmhalle bildet.
Fotos Veauthier Architekten
Aufgabe Zeitraum
Projektleitung für Veauthier Architekten 2014–2016
Baugruppe Berlin
Wohngebäude Rigaer Straße, Berlin
Das Baugruppenprojekt im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg umfasst 47 Wohneinheiten. Es steht im Kontext mit sechs weiteren Punkthäusern, die sich im Blockinneren zwischen Liebigstraße und Rigaer Straße befinden. Die Straßenflucht wird durch das Gebäude nicht komplett geschlossen, sondern mit einem öffentlich zugänglichen Platz unterbrochen, der die städtebauliche Anordnung erlebbar macht und den Blick auf das Gesamtensembles auf dem abfallenden Grundstück öffnet. Das Gelände verspringt von Vorder- zu Rückseite des Gebäudes um ein Geschoss, was sich in der Wohnungstypologie (Maisonette) im Erd- und Untergeschoss widerspiegelt. Die Regelwohnungen weisen einen Grundriss mit drei bis vier Zimmern auf, während die Grundrisse im Dachgeschoss und zum Platz hin variieren.
Fotos Simon Menges
Aufgabe Zeitraum
Projektleitung für zanderroth architekten 2014–2017
Rathaus Korbach
Neues Rathaus Korbach
Ausgangspunkt für die Wettbewerbsaufgabe war die Entscheidung, das baufällige und ineffiziente Rathausgebäude aus den 70er Jahren durch einen Neubau zu ersetzen. Das angrenzende historische Rathaus sowie ein weiteres denkmalgeschütztes Gebäude sollen weiter genutzt werden. Der Wettbewerbsbeitrag sieht vor, die historischen Gebäude sowie das neue moderne Verwaltungsgebäude um einen zentralen Platz herum zu gruppieren. So kann eine historische Wegeachse (Verlängerung Rathausgasse) reaktiviert werden sowie das historische Rathausgebäude stadträumlich freigestellt und in seiner Bedeutung gestärkt werden. Das neue Rathausgebäude fügt sich durch seine Positionierung, seine Kubatur und Physiognomie in den historischen Stadtkörper ein. Der Verlauf der Fassade unterteilt den großen Baukörper in kleinere Abschnitte, nimmt so die Körnung des mittelalterlichen Stadtkerns auf und lehnt sich gestalterisch an die das Stadtbild prägende Giebelbauweise an.
Aufgabe Zeitraum
Wettbewerb, mit Burkhard Köhler und TREIBHAUS Landschaftsarchitektur 2017
Haus in Nürnberg
Wohngebäude, Nürnberg
Der Ort Neunhof ist einer der nördlichsten Gemeindeteile der Stadt Nürnberg und wurde 1246 erstmals erwähnt. Auf einem ansteigenden Grundstück am Rande des Ortes soll ein großzügiges Haus für eine junge Familie entstehen. Auf dem weitläufigen Grundstück wird das Haus an der obersten Stelle angeordnet. Von dort hat man einen wunderschönen Ausblick über den Ort und auf das Schloss, das auf einer benachbarten Erhöhung liegt. Die Bereiche sind um einen Funktionskern herum organisiert und durch einen Niveauversprung im EG sowie eine große vertikale Verbindung zwischen den beiden Ebenen räumlich strukturiert. Bei der Materialisierung werden in dieser Region traditionell verwendete Materialien und Farben aufgegriffen und neu interpretiert.
Aufgabe Zeitraum
LP 1–2 2018
Das Architekturbüro Rhiem Pollok wurde von Pola Pollok und Tony Rhiem gegründet. Wir beschäftigen uns seit über zwei Jahrzehnten mit den Themen der Architektur und deren Umsetzung, vom Detail bis zum Städtebau. Erfahrung haben wir in national und international tätigen, renommierten Architekturbüros gesammelt und dabei Kompetenzen vorrangig in den Bereichen Schwimmbadbau, Büro- und Verwaltungsbau, sowie Wohnungsbau erworben. Für unsere Auftraggeber und Partner bauen wir aus, um, weiter und neu, beraten und begleiten bei der Entwicklung neuer Projekte. Wir lassen uns gerne auf die Bedürfnisse der Bauaufgabe ein und sind immer interessiert an neuem. Unsere Architektur soll vielseitig, selbstbewusst und respektvoll sein. Wir sind uns den Herausforderungen unserer Zeit und der damit verbundenen Verantwortung für Bauende bewusst.
Das Thema ökologische und soziale Nachhaltigkeit steht für uns als Architekten im Zentrum unserer Arbeit. Aus unserem grundsätzlichen Interesse heraus und dem Bewusstsein der Notwendigkeit, die Energiewende umzusetzen, haben wir unser Know-How auf diesem Gebiet stetig weiterentwickelt und uns entsprechend qualifiziert.
Pola Pollok,
Architektin, Dipl.-Ing. FH
2007
Diplom, Peter Behrens School of Architecture, Düsseldorf
2008–2010
Selbstständige Arbeit, Düsseldorf
2011–2014
Büro Stumpf Architekten, Berlin
seit 2013
Mitglied der Architektenkammer Berlin
2014–2017
Veauthier Achitekten, Berlin
seit 2017
Studio Gollwitzer Architekten, Berlin
2022
Gründung Rhiem Pollok
Tony Rhiem
Architekt, Dipl.-Ing.
2009
Diplom, RWTH Aachen University‚
2009–2011
NSH Architekten & Thomas Hillig Architekten, Berlin
2011–2012
Wiel Arets Architects, Berlin
2012–2017
Zanderroth Architekten, Berlin
seit 2015
Mitglied der Architektenkammer Berlin
2017–2022
EM2N Architekten, Berlin
2022
Gründung Rhiem Pollok
Rhiem Pollok Architekten PartGmbB
Adlbertstraße 6a, 10999 Berlin
0049 (0) 157 76808130
info@rhiempollok.de
Impressum
Rhiem Pollok Architekten PartGmbB
Adlbertstraße 6a, 10999 Berlin
0157 768 081 30
mail@rhiempollok.de
Geschäftsführer
Pola Pollok, Dipl.-Ing. (FH) Architektin, Mitglied der Architektenkammer Berlin Nr. 14319
Tony Rhiem, Dipl.-Ing. Architekt, Mitglied der Architektenkammer Berlin Nr. D15113
Zuständige Kammer
Architektenkammer Berlin, Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin
Berufsrechtliche Regelungen
Die berufsrechtlichen Regelungen sind einsehbar auf der Homepage der Architektenkammer Berlin: https://www.ak-berlin.de/architektenkammer-berlin/regelwerke.html.
Verbraucherstreitbeilegung / Universalschlichtungsstelle
Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Datenschutz
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Gestaltung Website
Fides Sigeneger
Umsetzung Website
Jonas Pollok
Bürofotos
Anja Birkner
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